Im Frühling erwacht die Natur zum Leben und sieht von einem auf den anderen Tag wie verwandelt aus. Jetzt explodieren ganze Meere voller Blüten.
Dann heißt es, so viel wie möglich von diesem Schauspiel in sich aufzusaugen, denn viele Pflanzen wie zum Beispiel die Buschwindröschen haben nur einen kurzen Auftritt von einigen Tagen oder Wochen.
Es gibt einige versteckte Orte, die durch eine saisonal dominierende Pflanzenart magisch erstrahlen.
Im Sommer können saisonal magische Pflanzen wie der Fingerhut ganze Lichtungen prägen.
Der Herbst schafft mit seinem Farbenspiel seinen ganz eigenen Zauber und von den Wundern des Winterwaldes ganz abgesehen.
Kalender: Magische Orte im Juni
◆ Magische Fingerhut-Lichtungen ◆ Mohn- und Kornblumenfelder ◆ Springkraut-Teppiche ◆ Salomonssiegel◆ Heimische Orchideen
Kalender: Magische Orte im Juli
◆ Wehende Blütendolden der Wilden Möhre ◆ Storchschnabel-Wiesen ◆ Sonnenaufgang am
Hasenkopf ◆ Sommerwald ◆ Almwiesen
Kalender: Magische Orte im August
Schnurbaum-Blüte ◆ Abgeerntete Felder ◆ Zauberpflanzen ◆ Nachthimmel
Besonders im Juni, wo wir uns bald der Sommersonnenwende, dem längsten Tag des Jahres und dem Zeitpunkt nähern, wo unsere Heilpflanzen die meiste Sonnenergie speichern Und ihre Kräfte an uns abgeben können.
Davon abgesehen, gibt es einige Orte mit saisonalen Wundern,
die im Juni besonders hervorzuheben sind.
Die Fingerhutblüte in unseren Wäldern, Felder voller Kornblumen, ...
Um diese Momente nicht zu verpassen, steht euch ab sofort auch für den Juni ein Kalender 🗓 zur Verfügung.
Einen exakten Zeitpunkt für das jeweilige Aufblühen der kleinen Wunder gibt es nicht, der ist je nach Wetterlage und Standort unterschiedlich. Jetzt gilt es einfach unsere Natur ganz genau im Auge zu behalten.
Der Kalender ist interaktiv, sodass ihr auf den kleinen Landkarten den genauen Standort angezeigt bekommt. Der nachfolgende Karten-Link ist der Gesamtüberblick. Mehr Informationen zu den einzelnen Pflanzen und Orten findet ihr außerdem hier im weiteren Seitenverlauf.
Magische Fingerhut-Lichtungen
Digitalis purpurea
Ab Ende Mai, Anfang Juni ist es wieder so weit. Die letzten Wochen konnte man es an den sich empor schiebenden Blattrosetten und Knospen erahnen, welche Mengen an „Roten Fingerhüten“ dieses Jahr manche Lichtungen der Wälder erstrahlen lassen. Doch erst, wenn sie in ihrer vollen Blüte stehen, und sie mit ihren pinken Türmchen zwischen dem Unterholz und dem frischen Adlerfarn kerzengerade aufragen, haben sie ihren großen Auftritt.
Da er hochgiftig ist, bleibt es für den Laien ausschließlich bei dem Genießen dieses schönen Anblicks.
Der bis zu 2 Meter hoch werdende und mit pinken, trichterförmigen Blüten bestückte Fingerhut kommt jedoch auch in der heutigen Medizin noch in Herzmedikamenten vor.
Das Faszinierende an dieser Pflanze ist die gleichzeitig heilende und tödliche Wirkung.
Dies rückt sie seit jeher in ein geheimnisvolles Licht. Einige Völker brachten sie mit Waldwesen wie Elfen und Feen in Verbindung. Die Blüten sollten zum Einen Kopfbedeckungen der guten Feen gewesen sein, zum Anderen haben die bösen Wesen Füchse bei ihren Raubzügen unterstützt, indem sie ihnen die Blüten als Schuhe gaben. Daher auch der englische Name: „foxglove“.
Achtung: Bevor die Blütezeit beginnt, ist eine Verwechslung mit der Blattrosette des Beinwells möglich. Letzterer wächst aber nicht im Wald, sodass man sich zumindest ein wenig am Standort orientieren kann.
Besonders empfehlenswert sind die zahlreichen kleineren und größeren Lichtungen im Wald zwischen der Marbach und Wehrda – rund um das Behring-Mausoleum. Durch Abholzungen, aber auch durch
natürliche Kiefern-Lichtungen gibt es hier einige zauberhafte Stellen.
Hervorzuheben ist zudem die Steinformation in Brungershausen am Wollenberg - genannt "Wichtelhäuser Steine". Diese sind zu dieser Zeit übersät von blühenden Fingerhüten.
Mohn- und Kornblumenfelder
Jetzt begleiten die leuchtend
roten Mohnblumen und tiefblauen Kornblumen unsere erst saftig grünen, später sommerlich goldenen Getreidefelder. Sanft wehen diese im Wind und sorgen für Farbtupfer in den
Feldern.
Die Kornblume - Centaurea cyanus - wurde nach dem Pferdemenschen Kentaur der griechischen Mythologie benannt. Er soll mit ihr seine Wunden geheilt haben.
Rund um die Weinstraße bei Wehrda und Michelbach gibt es jedes Jahr einige Felder, die wunderschön rot und blau gesprenkelt sind.
Hoch oben über Elmshausen im Lahntal erstreckt sich dieses Feld mit Unmengen an Kornblumen. Sie scheinen über den Horizont hinauszugehen. Die gleichzeitigen dunklen Regenwolken dahinter trüben das Bild keinesfalls.
Springkraut-Teppiche
Impatiens noli-tangere
Ab Juni beginnt die Blütezeit des Kleinen (Impatiens parviflora) und des Großen Springkrauts. Bis dahin haben sie alleine oder gemeinsam große Teppiche gebildet. Die kleinen gelben bzw.
größeren gelben Blüten funkeln wie kleine Sterne dazwischen heraus. Jede verblühte Blüte bildet eine sogenannte "Schleuderfrucht", die jeder sicherlich in seiner Kindheit mit Freuden zum
Springen gebracht hat. Daher auch der Name "Rühr-mich-nicht-an".
Als Schattenpflanzen fühlen sie sich in feuchten Laubwäldern wohl.
Das Kleine Springkraut ist hierzulande ein Neophyt und einst aus Asien stammend durch den Botanischen Garten Berlins verwildert.
Das Drüsige Springkraut hingegen liefert mir durch sein expansives Auftreten keinen magischen Ort, denn es verdrängt unsere heimische
Vegetation.
Magische Springkraut-Orte sind einmal die Pfade rund um die Westburg der Ruinen Hohenfels im Lahntal und ein Waldstück am "Roten Scheid" zwischen Michelbach und Caldern.
Dank seiner in allen drei Arten erhaltenen balsamischen Säfte ist es eine tolle "Erste-Hilfe"-Pflanze bei Brennnessel-Berührungen!
Das "Salomonssiegel"
Einen so oder so schon magischen Ort wie der Hügel der Burgruine Caldern fügt ihm noch einen
weiteren Zauber hinzu, wenn man dort auf alte, geheimnisvolle Zauberpflanzen stößt. Es handelt sich um einen verwandten des echten Salomonssiegels (Polygonatum
odoratum) - der Vielblütigen Weißwurz (Polygonatum multiflorum) oder auch "Vielblütiges Salomonssiegel".
Der Legende nach soll König Salomo die Zauberkraft der Wurzel genutzt haben, um für den Bau seines Tempels Felsen zu sprengen. Die Form der abgestorbenen Blattnarben an den Wurzeln sollen die
Form seines Siegelrings haben.
Daraus gingen noch eine ganze Reihe anderer Sagen hervor.
Beide Arten sind giftig und auch mit dem ebenso giftigen Maiglöckchen verwandt.
Sie kommen in lichten Mischwäldern auf Kalkböden vor.
Heimische Orchideenblüte
Hauptsächlich in unseren Naturschutzgebieten treffen wir noch auf heimische Orchideen-Arten wie das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis) der Gattung Knabenkräuter
(Orchis). In der griechischen Mythologie heißt es, als Orchis getötet wurde, betete dessen Vater bis sich Orchis in eine Pflanze verwandelte.
Orchis heißt im griechischen "Hoden", durch das hodenähnliche Aussehen der Knollen erhielt diese Gattung ihren Namen.
Früher nutzte man die Knolle der Knabenkräuter bei Magen- und Darminfekten von Kindern. Dies ist heute aber nicht mehr gebräuchlich.
Des weiteren galt sie sowohl im Orient wie auch in der mittelalterlichen Signaturenlehre als aphrodisierend und sollte die Zeugungsfähigkeit des Mannes verbessern. Mancherorts
soll sie daher auch noch "Liebeswurz" genannt werden.
Das Gefleckte und das Breitblättrige Knabenkraut ähneln sich sehr, da beide dunkle Flecken auf den Blättern vorweisen und purpurrote bis rosa Blütenstände mit ca. 50 Einzelblüten haben. Beide Arten werden zwischen 15 und 60 cm groß. Sie blühen von Mai bis Juli.
Auf den Franzosenwiesen im Burgwald stoßen wir auf das Breitblättrige Knabenkraut, vereinzelt finden wir auch in "normalen" Gebieten auch noch das Gefleckte
Knabenkraut (Dactylorhiza maculata). Die Knabenkräuter neigen zur Bastardisierung und kreuzen sich teilweise untereinander.
Im Naturschutzgebiet "Kleine Lummersbach bei Cyriaxweimar" soll das "Fuchssche Knabenkraut" zu finden sein.
Im Burgwald ist zudem noch die "Breitblättrige Stendelwurz" weit verbreitet.
Aufgrund der Entwässerung von Feuchtgebieten, verstärkter Düngung, der Ausbreitung anderer Pflanzenarten und leider auch durch Ausgraben gehen ihre Bestände bedrohlich zurück.
Alle Arten stehen unter Naturschutz und viele auf der Roten Liste.
Um keinen Ärger mit den Naturschutzbehörden zu bekommen, verzichte ich hier auf die Nennung des genauen Standorts und hoffe, dass ihr als Pflanzenliebhaber die Orchideen auch
nur bewundern möchtet und sie, so wie ich, auch einfach so finden werdet. Die Freude ist danach umso größer.
Quellen:
https://rp-giessen.hessen.de/beschreibung-der-einzelnen-naturschutzgebiete
https://www.ag-burgwald.de/flora/h%C3%B6here-pflanzen/orchideen/
Im Juli sind einige Orte noch genauso schön wie im Juni, aber das warme Wetter zeigt auch schon deutliche Spuren und Vieles hat sich in goldene Farben gekleidet.
Der Hochsommer bietet uns einige schöne Orte, die durch das Auftreten saisonaler Wunder geprägt werden. Ich zeige euch, wo ihr sie am besten bewundern könnt.
Um diese Momente nicht zu verpassen, steht euch ab sofort auch für den Juli ein Kalender 🗓 zur Verfügung.
Einen exakten Zeitpunkt für das jeweilige Aufblühen der kleinen Wunder gibt es nicht, der ist je nach Wetterlage und Standort unterschiedlich. Jetzt gilt es einfach unsere Natur ganz genau im Auge zu behalten.
Der Kalender ist interaktiv, sodass ihr auf den kleinen Landkarten den genauen Standort angezeigt bekommt. Der nachfolgende Karten-Link ist der Gesamtüberblick. Mehr Informationen zu den einzelnen Pflanzen und Orten findet ihr außerdem hier im weiteren Seitenverlauf.
Wehende Blütendolden der Wilden Möhre
Daucus carota
Im Hochsommer, ungefähr ab Anfang Juli ist wieder die Zeit der wogenden weißen Blütenschirme der wilden Möhre, die die Wegesränder in großer Zahl säumen. Als saisonales Wunder
macht sie sich ihren Platz auf meiner Seite mehr als verdient, da sie uns in ihrer Blütezeit, eine unglaubliche Freude mit ihrem Anblick bereitet und ganze Wege in ein weiß getüpfeltes Meer
taucht.
Abgesehen von ihrem Erscheinungsbild ist die wilde Möhre auch als Heilpflanze im Einsatz – wenn auch nicht mehr so aktiv wie in früheren Zeiten. Dort wurde sie gerne als Aphrodisiakum eingesetzt, aber auch bei Menstruations- und Hautproblemen.
Als Vorfahrin unserer heutigen bekannten Möhrensorten ist ihre Heilkraft bei Entwässerung und Durchfall nachgewiesen.
Besonders eindrucksvoll ist im Norden Marburgs die Straße zwischen den Kreiseln von Görzhausen, über den Kreisel mit dem Abzweig nach Caldern bis zum Michelbacher Kreisel. Natürlich hat hier eher der Beifahrer etwas davon, doch auch aus dem Augenwinkel kann man die zahlreichen im Wind wehenden weißen Tupfer wahrnehmen. An Spazierwegen findet man sie aber auch zur Genüge und kann so einen näheren Blick auf sie werfen. Meist sind sie von den verschiedensten Insekten besiedelt. Der markante und einzigartige schwarz bis dunkelviolette Punkt in der Doldenmitte täuscht ein sich bereits dort befindendes Insekt vor und macht sie auf diese magische Weise interessant – ganz schön schlau. Sie ist damit eine sehr wertvolle Pflanze für Raupen, Fliegen, Wildbienen und Käfer.
Selbst geschlossene zu Körbchen gefaltete Blüten haben eine besondere Ausstrahlung. Dieses Phänomen findet vor und nach ihrer Blütezeit statt und ist ein weiteres Erkennungsmerkmal. Auch im Herbst, wenn nur noch die getrockneten Samenstände zu sehen sind, sind sie einen Blick wert. Im Winter kann man mit etwas Glück auch wunderschöne, mit Frost überzogene Exemplare finden.
Auf den ersten Blick könnte die wilde Möhre mit vielen zur gleichen Zeit blühenden weißen Doldenblütlern verwechselt werden, wie dem Wiesen-Bärenklau, der Hundspetersilie, dem gefleckten Schierling oder auch der Schafgarbe. Wenn man sich nicht so gut auskennt, kann man sich an dem besagten dunklen Punkt in der Mitte orientieren.
Wiesen-Storchschnabel
Geranium pratense
Der Wiesen-Storchschnabel lockt jetzt nicht nur zahlreiche Insekten an, sondern auch uns durch seine wunderschöne lila-blaue Farbe. In der Nähe der Lahn zwischen Cölbe und Wehrda finden wir
gleich ein ganzes Blütenmeer.
Sonnenaufgang hinter dem Schloss
Mit Blick vom Hasenkopf - oberhalb des Heiligen Grunds
Die gerade aufgehende Sonne im Gesicht zu spüren ist im Sommer meist ein seltenes Vergnügen. Sie geht im Juli etwa zwischen 05:16 Uhr und 05:50 Uhr auf. Für diesen magischen
Moment extra rechtzeitig aufzustehen lohnt sich aber allemal. Besonders eindrucksvoll lässt sich der Sonnenaufgang im Juli vom Hasenkopf aus beobachten. Richtig positioniert, geht die
Sonne dort nämlich hinter dem Marburger Schloss auf. Von Wiesen, Gräsern und Kräutern umgeben, könnt ihr diesen Moment für die Ewigkeit bewahren.
Zauberhafter Sommerwald
"Behringwald"
Auch der Wald hat im Sommer seine Reize. Er bietet nicht nur eine sanfte Abkühlung an heißen Tagen, sondern an manchen Ecken auch ein schönes Farbenspiel.
Die verschiedensten Gräser, die in einer leichten Brise vor sich hin wehen, heben sich am Wegesrand kontrastreich vor dem dunklen Wald ab.
Der Salbei-Gamander oder auch Wald-Gamander siedelt sich gerne an Waldrändern an und ist eine wertvolle Bienen- und Schmetterlingspflanze.
Ein Stückchen weiter hat leider der Borkenkäfer das gesamte Gebiet um die Brunnenröhrenquelle befallen, sodass sämtliche Fichtenhaine abgeholzt werden mussten.
Wir sehen aber, wie sich die Natur langsam wieder neu entfaltet. Verschiedenste Gräser, Fingerhüte, Labkräuter und Disteln freuen sich über die neue lichte Fläche.
"Almwiesen"
Bei Kombach
Die meisten werden mindestens einmal in den Bergen gewesen sein und möglicherweise auch eine bunt bestückte Almwiese aus Heilkräutern und
Bienenpflanzen bewundert haben. Von dieser Wiese hat man dann einen traumhaften Ausblick ins Tal. Man muss aber nicht unbedingt in die Berge fahren. Auch in unserer Umgebung kann man solche
"Almwiesen" finden. Wie hier in der Nähe von Kombach bei Biedenkopf mit Blick ins Lahntal Richtung Dautphetal.
Im August ist der große Auftritt von neu auf blühenden Pflanzen zwar schon fast vorbei, dennoch können wir einiges Faszinierendes bewundern, wodurch wieder neue magische Orte entstehen.
Im Wald treffen wir auf alte und geheimnisvoll Zauberpflanzen wie die Tollkirsche, den Aronstab, das Hexenkraut oder die Einbeere.
Nach 1-2 Regentagen lassen sich bereits erste Pilze sehen.
Die geernteten Felder sind mit Heuballen bestückt und sorgen für ein schönes Spätsommer-Feeling.
Der Nachthimmel im August bietet außerdem viele Möglichkeiten Sternschnuppen zu bewundern.
Um diese Momente nicht zu verpassen, steht euch ab sofort auch für den August ein Kalender 🗓 zur Verfügung.
Einen exakten Zeitpunkt für das jeweilige Aufblühen der kleinen Wunder gibt es nicht, der ist je nach Wetterlage und Standort unterschiedlich. Jetzt gilt es einfach unsere Natur ganz genau im Auge zu behalten.
Der Kalender ist interaktiv, sodass ihr auf den kleinen Landkarten den genauen Standort angezeigt bekommt. Der nachfolgende Karten-Link ist der Gesamtüberblick. Mehr Informationen zu den einzelnen Pflanzen und Orten findet ihr außerdem hier im weiteren Seitenverlauf.
Blüte des Japanischen Schnurbaums
Friedrichstraße - Südviertel
Im August wird eine weitere Straße des Südviertels in ein Blütenmeer verwandelt. Im Gegensatz zur Kirschblüten-Stresemannstraße im April, scheint die Japanische Schnurbaum-Blüte in der
Friedrichstraße eher unbekannt zu sein.
Die gerne für Parks und Alleen angepflanzten Bäume sehen auf den ersten Blick aus wie eine Mischung aus Robinien und Eschen. Spätestens die „späte“ Blüte im Hochsommer offenbart sie dann als
Exoten.
Allein das Blätterdach im sonstigen Jahresverlauf ist dank der hohen buschigen Baumkronen eindrucksvoll. Die Blütezeit macht diesen Ort magisch, da die herabfallenden Blüten den gesamten
Boden gelb-weiß bepudern. Dank seiner nektarreichen Blüten wird er auch "Honigbaum" genannt und ist eine wertvolle Sammelquelle für Bienen mitten im Stadtgebiet.
Abgeerntete Felder
Gerade waren die Getreidefelder noch grün, dann golden und nun sind sie nur noch Stoppeln. Dieses Jahr ging alles besonders schnell.
Doch auch stoppelige Felder, teils noch mit Heuballen bestückt, die darauf warten, in die Scheunen einzuziehen, sorgen für ein schönes Spätsommer-Feeling. Es liefert ein Gefühl von Zufriedenheit,
auch wenn man selbst nicht die Ernte eingefahren hat.
Heuballen waren auch in der Kunst ein beliebtes Motiv, besonders bei Van Gogh und Monet im Impressionismus.
Magische Orte kann ich nur beispielhaft aufführen, denn es kann natürlich sein, dass jeden Moment bei dem ein oder anderen Feld die Heuballen geholt werden.
Viele Felder findet ihr jedoch im Lahntal an der B62, auf der Weinstraße bei Wehrda und Michelbach, am Hasenkopf und noch viele mehr.
Zauberpflanzen
Nachthimmel
Sternschnuppen -Perseiden
Am 12. auf den 13.08.2022 über 100 Sternschnuppen pro Stunde
Im August ist die beste Zeit des Jahres, um Sternschnuppen zu bestaunen. Dieses Jahr fällt allerdings genau der Vollmond auf diese Nacht, in der einer der stärksten Meteorströme (Perseiden) stattfindet. In dieser Nacht erreichen sie ihr Maximum. Sie sind aber auch in den Nächten zuvor deutlich zu sehen. Also nichts wie raus unter den Sternenhimmel und Wünsche wahr werden lassen.