Equipment:
Vorgehen:
Die Blumen nach dem Pflücken bis zur Verwendung in Wasser stellen.
Aus dem dicken Blumendraht die gewünschte Länge abschneiden und die Enden umbiegen.
Dann die Blumen auf etwa 10cm kürzen und jeweils kleine Sträußchen aus 4-6 Sorten mit dem dünnen Draht bündeln.
Jetzt werden die einzelnen Bündel nach und nach immer etwas versetzt mit dem dünnen Draht am dicken Draht befestigt.
Fertig ist der hübsche Kranz. Für ein Fotoshooting und danach in einen flachen Teller mit Wasser gelegt eignet er sich hervorragend.
Ich habe folgende Pflanzen verwendet:
Beifuß, Glockenblumen, Johanniskraut, Echte Kamille, Echtes Labkraut, Margeriten, Schafgarbe, Wiesen-Labkraut, Witwenblume
Zutaten:
Zubereitung:
Die Hagebutten werden gewaschen, abgetrocknet und dann klein geschnitten.
Nun müssen sie getrocknet werden. Jedoch nicht so lange wie üblich, da sie danach weiterverarbeitet werden. Ihr könnt sie entweder an der Luft einige Tage, im Backofen oder im Dörrautomat 2 -3
Stunden trocknen lassen. Bei den letzteren Varianten sollte dies bei maximal 40°C geschehen, da sonst zu viel Vitamine zerstört werden.
Die getrockneten Früchte werden jetzt in ein Schraubglas gefüllt und mit dem Mandelöl übergossen.
Das Glas festzuschrauben und ca. 1 Woche ziehen lassen.
Danach durch ein Sieb abseihen und das Öl in einem schönen Fläschchen auffangen.
Bei einer dunklen und kühlen Lagerung ist das Öl einige Monate haltbar.
Zeitaufwand: 3,5 Std. + 1 Woche Wartezeit
Anwendung: 3 - 4 Tropfen morgens und abends nach der Reinigung in die angefeuchtete Gesichtshaut einmassieren.
Die simple Pflege mit Hagebuttenöl beruht auf der Zellregeneration, die von den Fruchtsäuren in den Hagebutten ausgelöst wird. Die Haut wirkt erfrischter und strahlender. Auch als Haarkur für die Kopfhaut und die Haarspitzen ist das Öl geeignet. Sowie als nährendes Öl für die Nägel.
Zutaten:
Zubereitung:
Die Hagebutten werden gewaschen, abgetrocknet und dann klein geschnitten.
Nun müssen sie vollständig getrocknet werden. Hierfür wählt man am besten den Dörrautomat oder den Backofen, da man einige Stunden dafür benötigt und dies auch nur bei max. 40° C erfolgen sollte. Die Früchte sollten klackern, wenn sie gegeneinanderschlagen.
Nun werden die getrockneten Hagebutten portionsweise in einer alten Kaffeemühle, Küchenmaschine oder einem guten Mixer zu Pulver gemahlen.
In einem Schraubglas luftdicht verschließen.
Trocken, kühl und dunkel aufbewahrt, hält sich das Pulver etwa 1,5 Jahre.
Zeitaufwand: 30 min + Trocknungszeit 12 Std.
Anwendung: Kurmäßig 4 Wochen täglich 2 TL Pulver zusammen mit Joghurt, Kefir, Quark, Honig oder Buttermilch einnehmen. Danach sollte sich eine erste Wirkung bemerkbar machen.
Galaktolipide, die eine Verbindung aus Fetten und Zucker in den Hagebutten darstellen, unterstützen die Neubildung von Knorpeln bei abgenutzten Gelenken. Genauso wie Vitamin C hält es hohen Temperaturen nicht stand.
Verdaulich wird dies für unseren Darm allerdings erst mit gleichzeitiger Einnahme von Joghurt, Kefir, Quark, Honig oder Buttermilch.
Zutaten:
Zubereitung:
Die Heidelbeeren verlesen, vorsichtig waschen und abtrocknen.
Das Mehl, Backpulver und erstmal 100g Zucker in einer großen Schüssel mischen.
Die Butter in Flöckchen darauf verteilen und 1 Ei dazugeben. Alles mit den Knethaken vermengen. Danach den Teig mit den Händen fertig kneten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1cm dick ausrollen.
Eine Tarteform ( Ø 28cm) damit auslegen und den Rand gut hochziehen.
Den Schmand mit den restlichen 50g Zucker, dem 2. Ei und
Vanillezucker verrühren. Heidelbeeren hinzufügen und vorsichtig
unterheben. Masse auf den Teigboden gießen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Umluft 180°C) etwa 30-40 Minuten backen.
Nach dem Backen muss er nicht unbedingt aus der Form gelöst werden. Wenn einem das zu heikel ist, sieht er auch sehr schön in der Tarteform aus. Und er lässt sich auch von dort stückchenweise gut herausnehmen.
Zeitaufwand: ca. 1 Stunde - Vorbereitung: 25 min - Backen: 40 min
Zutaten für 1,5l Saft:
Zubereitung:
Die Holunderbeeren, wenn alle gleichmäßig reif sind, locker mit einer Gabel abstreifen. Bei gemischten Dolden ist ein wenig Handarbeit gefragt. Die losen Holunderbeeren vorsichtig waschen.
Bereits jetzt die Flaschen und Deckel sterilisieren (kochen oder im Backofen).
Anschließend mit 500 ml Wasser in einem großen Topf aufkochen. Dann 20 min köcheln lassen und dabei ständig umrühren.
Danach die Masse passieren, bestenfalls mit einer Flotten Lotte oder Ähnlichem. Die restliche Masse nochmal durch ein Passiertuch drücken und auch diesen Saft noch auffangen.
Jetzt den Zucker dazugeben und alles nochmal erhitzen.
Den Saft heiß bei ca. 80°C mit einem Trichter in die vorbereiteten
Flaschen füllen und sofort verschließen.
Der Saft ist gekühlt mehrere Monate haltbar. Nach dem Öffnen muss er allerdings zügiger verbraucht werden.
Zeitaufwand: ca. 1 Stunde
Anwendung: wirkungsvolles Naturheilmittel gegen Grippe oder Erkältung. Er schwemmt viele Schadstoffe aus dem Körper. Zur Stärkung pro Tag 1-2 kleine Gläser davon trinken.
Tipps:
* Versucht nur Dolden zu ernten, die vollständig schwarz sind. Die Stiele werden dann rot. Außerdem vertrocknete vermeiden.
Zutaten:
Zubereitung:
1 Handvoll Johanniskrautblüten und einige Knospen an einem sonnigen, trockenen Vormittag rund um Johanni (24. Juni) sammeln.
In ein Schraubglas füllen und mit 100ml Olivenöl vollständig bedecken.
4-6 Wochen lang auf die Fensterbank in die direkte Sonne stellen und ziehen lassen. Immer wieder Schütteln und kontrollieren, um Schimmelbildung zu vermeiden. Manche stellen es auch an einen warmen dunklen Ort. Probiert gerne mal beides, was bei mir schon funktioniert hat und entscheidet für euch, was besser geklappt hat. Wichtig ist dann bei der Lagerung darauf zu achten, dass es dunkel steht.
Nach der Ziehzeit abseihen und in ein dunkles Fläschchen füllen oder in ein durchsichtiges, aber dann definitiv dunkel lagern.
Anwendung:
Das schmerzlindernde fertige Öl bei Nacken- und Rückenschmerzen mehrmals täglich einmassieren.
Einreibung oder Auflage auch bei:
Das Öl ist auch als Salben-Grundlage geeignet!
Vorsicht: Nach der Anwendung starke Sonnenstrahlung vermeiden
Zutaten:
Zubereitung:
Die Triebe waschen und Krabbeltiere absammeln. Zusammen mit 1l Wasser aufkochen und 10 min köcheln lassen. Das Wasser beginnt sich grün zu färben.
Die Flüssigkeit durch ein Sieb abschütten und ausreichend abkühlen lassen.
Anwendung:
Als Spülung bei juckender Kopfhaut und Schuppen, nicht mehr ausspülen; aber auch als Umschlag bei verschiedenen Hauterkrankungen oder Verbrennungen.
Tipp: Rechtzeitig ansetzen, damit es zum Zeitpunkt der gewünschten Nutzung bereits abgekühlt ist.
Zutaten:
Zubereitung:
Kornblumenblüten vom Blütenboden abzupfen. In Portionen mit etwas Zucker in den Mörser geben und mörsern, bis man eine schöne Farbe erhält. Den fertig gemörserten Blütenzucker vorübergehend in
ein Schüsselchen geben und am Ende nochmal durchmischen. Dann streut man ihn flach auf einem Teller (oder Backblech - je nachdem wieviel eure Mischung geworden ist) zum Trocknen aus. Er sollte
nicht zu kühl stehen, eher warm und luftig.
Ich habe diesen nochmal mit einer Fliegenhaube abgedeckt.
Die Mischung zwischendrin wenden, damit alles gleichmäßig trocknet.
Nach ungefähr 2 Tagen sollte der Blütenzucker fertig sein. Nochmal gut durchmischen und ggfs. sieben und in schöne Gläser füllen und gut verschließen. Er muss dunkel gelagert werden, um die schöne blaue Farbe zu behalten.
Verwendung:
Der blaue Kornblumen-Blütenzucker eignet sich gut als Mitbringsel und wertet Kuchen und Torten auf.
Zutaten für 500 ml Sirup:
Zubereitung:
Die Blüten vorsichtig abschütteln und von Tierchen befreien. Die Bio-Zitronen waschen und in Scheiben schneiden. Zitronensäure, Zucker und das Wasser in einem mittelgroßen Topf verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Jetzt die Mädesüß-Blüten und Zitronenscheiben dazugeben. Im Kühlschrank abgedeckt 2 Tage ausziehen lassen. Danach durch ein Sieb filtern und in ausgekochte Flaschen füllen.
Haltbarkeit & Aufbewahrung: im Kühlschrank ca. 1 Jahr
Anwendung: 2-3 mal täglich 20 ml Sirup mit 80 ml Wasser vermischen und kalt oder warm trinken
Fazit: die enthaltene Salicylsäure wirkt schmerzlindernd bei Kopfschmerzen, fiebersenkend und bei Erkältungen
Die einfachste und schnellste Methode, die für mich zu einem gemütlichen Herbstabend gehört, ist das Rösten der Kastanienfrüchte im Ofen.
Die Maronen werden kreuzweise am Bauch eingeschnitten (bitte nicht abrutschen, das Messer sollte scharf genug, aber nicht zu scharf sein. Gut eignet sich ein Schälmesser
(Vogelschnabelform).
Es gibt aber auch spezielle Maroni-Messer, die passen sich exakt an die Form an. Setzt die Maronen dann nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech und ab in den bei 200 Grad
Ober unter vorgeheizten Ofen. Nach ca. einer halben Stunde je nach Ofentyp, sollten sie fertig sein.
In Schüsselchen füllen und noch so heiß wie möglich die Schale abpellen und direkt verzehren. So schmecken sie am besten.
Eine absolut tolle Kombi dazu, ist ein heißer Glühwein.
Zutaten:
Zubereitung:
Die Maronen am Bauch kreuzweise einschneiden und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 1/2 Stunde rösten, bis die Schale aufplatzt.
In der Zwischenzeit Schalotten und Selleriestangen schälen und klein würfeln. Von dem Selleriegrün ein wenig zur Deko am Ende aufbewahren.
Die Maronen noch heiß von der Schale befreien.
In einem mittelgroßen Topf die Butter schmelzen, Schalotten- und Selleriewürfel anschwitzen. Die Hühnerbrühe angießen. Jetzt die Maronen dazugeben und bei mittlerer Hitze weich kochen.
Auf Wunsch einige ganz gebliebene Exemplare zur Einlage beiseitestellen.
Die Suppe vom Herd nehmen und pürieren, anschließend durch ein Sieb streichen. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jedoch reicht die Würze von Hühnerbrühe und Sellerie bereits aus. Noch
einmal kurz aufkochen und durchrühren und auf Teller verteilen. Mit geschlagener Sahne, Selleriegrün und den zur Seite gestellten Maronen anrichten und servieren.
Zeitaufwand: ca. 1,5 Stunden
Fazit: sättigende und seelenwärmende Suppe
Zutaten:
Zubereitung:
Die Blätter und Blüten der Kapuzinerkresse vorsichtig abbrausen. Dann klein schneiden und in ein Schraubglas füllen.
Die Meerrettichwurzel gründlich abschrubben und ungeschält fein reiben. Auch in das Glas geben.
Jetzt mit dem Alkohol aufgießen, sodass alle Teile bedeckt sind.
Das Glas fest zuschrauben und für 4 Wochen auf das Fensterbrett stellen, aber nicht in direktes Sonnenlicht. Dabei immer wieder leicht schwenken.
Nach den 4 Wochen die Tinktur filtern und in ein Fläschchen mit Tropfenaufsatz füllen.
Die Flasche sollte entweder aus Braunglas sein oder dunkel gelagert werden.
Zeitaufwand: 2o min + 4 Wochen Wartezeit
Anwendung: Täglich 10 Tropfen als Infektionsschutz und bei den ersten Anzeichen einer Erkältung einnehmen.
Die Kombination aus Kapuzinerkresse und Meerrettich kann mit der Wirkung eines Antibiotikums gleichgesetzt werden.
Zur Info: Kapuzinerkresse enthält unter anderem auch Senföle und Vitamin C.
Zutaten:
Zubereitung:
Die gesamten Zutaten im Mixer pürieren, auch ein Stabmixer ist geeignet. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn sich alles gut miteinander verbunden hat.
Jetzt nur noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Im Kühlschrank hält sich der Aufstrich einige Tage. Für eine bessere Haltbarkeit kann man die Oberfläche mit Pflanzenöl bedecken. Größere Mengen des Aufstrichs werden am besten portionsweise in kleine Gläser gefüllt und eingefroren.
Zeitaufwand: 15 min
Eine Verbindung von Rote Bete und Meerrettich ist ein natürlicher Booster für unser Immunsystem, Rote Bete kann nämlich auch mit einem hohen Gehalt an Vitamin C punkten.
Zutaten:
Zubereitung:
Das Kraut zusammen mit einem Liter Wasser in einem Topf aufkochen. Dann direkt abseihen und abkühlen lassen.
Anwendung:
Bei Verbrennungen, Wunden und Ekzemen.
Mulltücher in den Absud tauchen und auf den betroffenen Stellen auflegen. Odermennig wirkt entzündungshemmend und wundheilend dank seiner enthaltenen Bitter- und Gerbstoffe und Kieselsäure.
Zutaten:
1,5 Kilo Quitten (5 Stück), 500g Gelierzucker 3:1, 4x Sternanis, 1 1/2 gehäufte Teelöffel Zimt, Messerspitze Kardamom. Wer es weniger weihnachtlich möchte, kann natürlich weniger der Gewürze
nehmen oder sie nach Wunsch austauschen.
Zubereitung:
mit Wasser bedecken2 Stunden weich kochen, danach über Nacht bzw. ca. 12 Stunden ruhen lassen. Dann über einem Sieb oder Passiertuch den Saft auffangen. Je nachdem, wie klar ihr ihn haben möchtet. Es sollten mindestens 1200ml Flüssigkeit rauskommen. Diese dann mit 500g Gelierzucker 3:1 mischen, aufkochen und mindestens 4 min sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe..in heiß ausgespülte Gläser abfüllen.
Zeitaufwand: 2 Stunden + 1 Nacht oder 12 Stunden
Den Rest der passierten Früchte vermischt ihr nun mit 150ml Wasser, püriert diese und passiert sie bestenfalls durch eine "Flotte Lotte".
Die Masse füllt ihr nun in einen neuen Topf, sie sollte in etwa 1kg ergeben. Hierfür benötigt ihr jetzt 500g Gelierzucker 2:1. Sollten es nicht 1kg sein, müsst ihr ggfs. die Menge etwas anpassen.
Den hiervon übrigen Rest aus dem Passiersieb bewahrt ihr nun für das Quittenbrot auf.
Die Masse für das Mus nun aufkochen und ca. 3 Min sprudelnd kochen lassen, in sterilisierte Gläser füllen.
Quittenmus schmeckt genauso hervorragend auf dem Brot wie Gelee, oder ihr verwendet es so, wie ihr sonst Apfelmus verwenden würdet.
Den "Rest vom Rest" mit 500g Gelierzucker 1:1 vermischen und auch aufkochen, nach 4-5 Min eine Gelierprobe machen und ca. 1/2 cm hoch auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verstreichen. Nun mindestens 1 Tag an einem warmen Ort trocknen lassen. Optimal ist hier die Nähe eines Ofens, ansonsten einer Heizung. Nach einem Tag vorsichtig in Rauten schneiden (jede andere beliebige Form ist auch möglich - Rauten sind einfach das Typische) und in Puderzucker wenden. In den nächsten 3-4 Tagen mehrfach wenden und ggfs. "nachpudern". Anschließend zwischen Backpapier in Blechdosen einlagern.
Quittenbrot kann Dunkel und trocken gelagert mehrere Jahre haltbar sein (mindestens 1 Jahr), daher war es auch in früheren Zeiten schon eine beliebte Art die Früchte zu konservieren.
Zutaten:
2 Quitten | 100ml Jojobaöl | Alkohol | Thermometer | Feuerfestes Glas | Topf | Messbecher | kleines Fläschchen
Die Quitte waschen und vom Pelz befreien.
Schälen und die Schalen in ein mit Alkohol desinfiziertes oder ausgekochtes, feuerfestes Glas geben. Mit Jojobaöl auffüllen. Nun das Gefäß in einen Topf mit Wasser stellen und diesen erhitzen. Dabei mithilfe des Thermometers darauf achten, dass das Frucht-Öl 70°C nicht übersteigt.
Das Schalen-Öl-Gemisch 1,5 Stunden auf dem Herd ziehen lassen. Abseihen und in ein Fläschchen füllen.
Haltbarkeit: ca. 1 Jahr - dunkel & kühl
Zeitaufwand: ca. 2 Stunden
Das Quitten-Öl könnt ihr auch als Grundlage für eine ebenso feuchtigkeitsspendende, pflegende Salbe verwenden.
Zutaten:
50 ml Quitten-Öl | 6 g helle Bienenwachslinsen | Alkohol | Thermometer | Feuerfestes Glas | Topf | Messbecher | Salbendöschen
Zubereitung:
Das Öl zusammen mit dem Bienenwachs in ein mit Alkohol desinfiziertes Gefäß in ein Wasserbad stellen. Gleich ein Thermometer dabei, damit das Gemisch die 70°C Marke nicht knackt.
Sobald das Bienenwachs geschmolzen ist, in ebenso mit Alkohol desinfizierte Salben-Döschen füllen und bei geöffnetem Deckel aushärten lassen.
Haltbarkeit: ca. 1 Jahr - dunkel & kühl
Zeitaufwand: ca. 15 Minuten
1 TL Quittenkerne in kaltem Wasser einweichen - bis sich der "Schleim" bildet. Im Kühlschrank lagern für zusätzlichen Kühleffekt. Auf Verbrennungen, Hautreizungen oder bei aufgesprungenen Lippen; Verlängert mit einem Schuss Kaffee können sie auch bei Augenringen helfen.
Für eine innerliche Anwendung lasst ihr 1 TL unbeschädigter Quittenkerne köcheln, seiht diese ab und kombiniert sie evtl. noch mit Ingwer. 1 TL reicht für 1 Tasse.
Zutaten:
1 Hand voll frisches Kraut der Schafgarbe
100ml Wasser
100g Quark oder Schmand
Zubereitung:
Kleinen Tierchen die Möglichkeit geben, von der Schafgarbe fort zu krabbeln. Auf einem Küchentuch leicht abklopfen hilft. Die Schafgarbe grob zerschneiden und mit kochendem Wasser übergießen. 20 min ziehen lassen, abseihen und abkühlen.
Den Quark oder Schmand mit dem Absud verrühren und bis zur Verwendung kalt stellen.
Anwendung:
mit einem Spatel oder ähnlichem auf den verbrannten Stellen auftragen und solange einwirken lassen, wie es angenehm ist. Danach mit lauwarmem Wasser abspülen. Bei Bedarf wiederholen.
Wenn man nur eine kleine verbrannte Stelle hat, genügt jeweils eine kleinere Menge anzusetzen. Bei dieser Portion kann man es gleich mehrmals am Tag und auch noch am nächsten
anwenden.
die Schafgarbe wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend und beruhigend auf die sonnenverbrannte Haut. Der Quark/Schmand wirkt gleichzeitig
angenehm kühlend.
Zutaten:
Zubereitung:
Die Blüten in ein kleines Schraubglas füllen und mit dem Öl aufgießen.
Eine Woche auf dem Fensterbrett ziehen lassen, dabei täglich einmal öffnen, wieder verschließen und schütteln.
Das Öl abseihen und in ein dunkles Schraubglas füllen und dunkel lagern.
Haltbarkeit: ca. 1/2 Jahr
Schlehenblüten wirken straffend und entzündungshemmend auf die Haut. Nach einem Peeling in die Haut einmassieren.
Zutaten:
Zubereitung:
Die Schlehen gründlich waschen, abtrocknen und etwa 100g samt Kernen in einem Mörser zerstoßen. Die restlichen Schlehen mit dem Stabmixer pürieren, dabei sollten die Kerne ganz bleiben.
Die Masse knapp mit Wasser bedecken und aufkochen. Dann abkühlen lassen.
Nun den Rotwein hinzugeben und in einem kühlen, dunklen Raum eine Woche ziehen lassen.
Danach die Mischung durch ein Passiertuch drücken und mit Gewürznelken, Zimstange und Sternanis zusammen aufkochen.
Zucker und Vanillezucker zugeben und 5 min weiterkochen. Dann wieder abkühlen lassen.
Als letzten Schritt den Alkohol untermischen.
Den fertigen Likör in schöne Flaschen füllen und beschriften.
Dunkel und kühl gelagert ist der Schlehenlikör 6 Monate haltbar.
Zeitaufwand: 30 min + Wartezeit 1 Woche
Anwendung: Gekühlt genießen, als Digestif oder nach einem Winterspaziergang.
Wunderbar von innen wärmendes Getränk in der kalten Jahreszeit, es regt zudem die Verdauung an.
Zutaten:
Zubereitung:
Das Kraut in das Schraubglas drücken und soweit mit Alkohol begießen, bis alles bedeckt ist. Das Glas fest zudrehen und an einem warmen, dunklen Ort drei Wochen ziehen lassen. Zwischendrin immer
wieder schütteln.
Nach der Ziehzeit abseihen und in die Tropfflaschen füllen.
Haltbarkeit: ca. 2 Jahre
Anwendung:
Bei Wunden und Hautentzündungen Tropfen auf ein Wattepad oder einen Umschlag geben und auf die betroffenen Stellen legen.
Zutaten:
Zubereitung:
Wasser in einen mittelgroßen Topf füllen, mit dem Zucker verrühren. Beides einmal aufkochen und dann abkühlen lassen.
Die Bio-Zitronen dennoch gut abwaschen und in Scheiben schneiden.
Die Zitronensäure im Zuckerwasser auflösen lassen und Zitronenscheiben und Veilchenblüten zugeben.
Den Topf mit dem Deckel verschließen oder in ein anderes geeignetes, verschließbares Gefäß umfüllen, denn die Mischung muss nun in den Kühlschrank.
4-5 Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Den Sirup durch ein Sieb abgießen. Im nächsten Schritt noch durch ein Baumwolltuch oder Passiertuch abseihen.
In hübsche Flaschen abfüllen. So eignet er sich auch prima als Geschenk.
Man genießt ihn am besten gekühlt mit Mineralwasser. Dafür reichen ca. 1-2cm Sirup. Wem die Kinderversion zu „langweilig“ ist, kann es auch gerne mal mit Sekt versuchen.
Der Sirup ist im Kühlschrank gelagert ca. 1 Monat haltbar.
Zutaten:
Zubereitung:
Die Wald-Erdbeeren waschen, mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Zucker vermischen, dann das Mandelöl dazu. Wer hat oder wer möchte (besonders bei Sonnenbrand zu empfehlen) kann noch Quark hinzufügen.
Anwendung:
Das Peeling ist eine wunderbar natürliche Pflege fürs Gesicht und kühlt gleichzeitig bei von der Sonne strapazierter Haut oder sogar bei Sonnenbrand (Quark!).
Wald-Erdbeeren können die Poren verkleinern und wirken kühlend.